Ashwagandha, botanisch Withania somnifera, ist auch als Schlafbeere oder Indischer Ginseng bekannt und in den trockenen Gebieten Indiens und Afrikas heimisch. Mittlerweile findet man sie aber auch in vielen tropischen und subtropischen Regionen wie Asien, Spanien, Griechenland und den Kanarischen Inseln. Als Adaptogen hilft Ashwagandha dem Körper, sich an physischen und emotionalen Stress anzupassen und die innere Balance wiederherzustellen. Die Pflanze selbst ist ein kleiner Strauch mit ovalen Blättern und auffälligen, orange-roten Beeren, die optisch an kleine Tomaten erinnern. Obwohl die Beeren attraktiv aussehen, liegt der wahre Wert von Ashwagandha in ihren Wurzeln. Diese sind seit über einem Jahrtausend tief in der ayurvedischen Medizin verwurzelt, wo sie als wichtiges Verjüngungsmittel (Rasayana) verehrt werden. Aus genau diesen Wurzeln werden auch die Withanolide gewonnen – die Hauptwirkstoffe, die Ashwagandha seine vielseitigen Eigenschaften verleihen. Sie tragen dazu bei, Stresshormone wie Cortisol zu regulieren, die Schlafqualität zu verbessern, die Konzentration zu fördern und das Energieniveau auf natürliche Weise zu steigern.