Sahacharadi Thailam – klassisches Ayurveda-Massageöl
Sahacharadi Thailam ist ein traditionelles ayurvedisches Kräuteröl auf Basis von Sesamum indicum (Sesamöl). Es zählt zu den klassischen Ölen der Ayurveda-Therapie und wird besonders im Rahmen von kräftigenden und strukturierenden Massageanwendungen eingesetzt.
Die komplexe Rezeptur kombiniert zahlreiche Wurzel-, Rinden- und Kräuterextrakte mit Milchbestandteilen (laut Etikett). In der ayurvedischen Praxis wird Sahacharadi traditionell für ausgleichende Anwendungen im Bereich Muskulatur, Gelenke und untere Extremitäten verwendet.
Eigenschaften
- Klassisches Ayurveda-Öl
- Sesamölbasis (wärmend)
- Enthält Milchbestandteile
- Komplexe Kräuterrezeptur
- Ideal für professionelle Anwendungen
- 1 Liter Praxisgröße
Inhaltsstoffe
- Sesamum indicum (Sesamöl)
- Strobilanthes ciliatus (Sahachara)
- Aegle marmelos (Bael)
- Premna corymbosa
- Tribus terrestris
- Pseudarthria viscida
- Adenosma indica
- Aerva lanata
- Vetiveria zizanioides (Vetiver)
- Cedrus deodara (Himalayazeder)
- Curcuma zedoaria (Zitwer)
- Boswellia serrata (Weihrauch)
- Mesua ferrea
- u. weitere klassische Bestandteile der Sahacharadi-Rezeptur
(Hinweis: vollständige Zusammensetzung siehe Etikett)
Anwendung
Vor Gebrauch schütteln.
Öl leicht erwärmen und für Ganzkörper- oder gezielte Teilmassagen verwenden.
Besonders geeignet für strukturierende, kräftigende Anwendungen.
Nur zur äußerlichen Anwendung.
Charakter & Einordnung
Sahacharadi Thailam eignet sich besonders für:
- kräftigende Massageanwendungen
- strukturierende Behandlungen
- wärmende Anwendungen bei kühler Konstitution
- professionelle Ayurveda-Praxis
Infos zu ayurvedischen Kräuterölen:
Für viele Arten der ayurvedischen Behandlungen, ob zur Gesundheitspflege oder in der Therapie spielen Öle eine wesentliche Rolle. Der Begriff Thailam stammt von Tilam, dem Sesam. Das Öl der Sesamsaat ist durch seine hervorragenden Eigenschaften, die meistgenutzte Basis in der Herstellung von medizinierten Ölen.
Als erster Schritt werden je nach Rezeptur verschiedene pflanzliche Zutaten in Wasser gekocht. Der Kochvorgang dauert so lange, bis nur noch ein hochkonzentrierter Sud vorhanden ist. Dieser Sud wird anschliessend in ein Basisöl - meistens Sesam- oder Kokosöl - gegeben und weitergekocht. Dazu kommt eine Paste aus pflanzlichen und mineralischen Bestandteilen. Das Hinzufügen von Zutaten, wie auch das Rühren des Öles wird von verschiedenen Mantren begleitet. Die Dauer der Herstellung eines Öles mit mittelmäßig aufwendiger Rezeptur, beträgt für zwei Personen bei 20 Liter Öl zumeist mehr als 12 Stunden.
Nach ayurvedischer Sicht und Erfahrung ist das medizinierte Öl durch das lange Erhitzen und Rühren wesentlich leichter vom menschlichen Körper aufzunehmen und in den eigenen Stoffwechsel einzubeziehen. Das Öl hat zudem die Eigenschaften seiner Zutaten angenommen und wirkt auch auf eine sehr feinstoffliche Weise.