Ayurvedisches Safran-Gesichtsöl
Kunkumadi
Dies ist ein beruhigendes, reinigendes und nährendes Öl zur Gesichtspflege. Es ist auf der Basis von Kokosnussmilch mit Safran, wertvollen Harzen, rotem Sandelholz und weiteren Kräutern hergestellt.
Inhaltsstoffe
Cocos nucifera (Kokospalme / Kokosmilch)
Butyrum indicum bzw. Ghee (geklärte Butter)
Vetiveria zizanioides (Vetiver / Ramasham)
Caesalpinia sappan (Sappanholz / Padumukam)
Acacia catechu (Catechu / Karingali)
Hemidesmus indicus (Indische Sarsaparille / Sasaparilla)
Pterocarpus santalinus (Rotes Sandelholz)
Curcuma longa (Kurkuma / Gelbwurz)
Crocus sativus (Safran)
Boswellia serrata (Indischer Weihrauch / Kunderikam)
Cinnamomum camphora (Kampferbaum / Kampfer)
Hinweis: Nur zur äußerlichen Anwendung.
Traditionelle Pflanzenkunde
Crocus sativus (Safran)
Im Ayurveda mit Ausstrahlung und Hautleuchtkraft verbunden.
Curcuma longa (Kurkuma)
Traditionell äußerlich angewandt und bekannt für ihre charakteristische goldene Farbe.
Pterocarpus santalinus (Rotes Sandelholz)
Geschätzt für seine kühlenden und ausgleichenden Eigenschaften.
Hemidesmus indicus (Indische Sarsaparille)
Traditionelle ayurvedische Pflanze für pflegende Formulierungen.
Boswellia serrata (Indischer Weihrauch)
Wird in ayurvedischen Rezepturen vielseitig eingesetzt.
Anwendung
2–3 Tropfen auf die gereinigte Gesichtshaut auftragen und sanft einmassieren. Ideal abends anwenden. Für ein intensiveres Ritual mit einer achtsamen Gesichtsmassage kombinieren.
Infos zu ayurvedischen Kräuterölen:
Für viele Arten der ayurvedischen Behandlungen, ob zur Gesundheitspflege oder in der Therapie spielen Öle eine wesentliche Rolle.
Als erster Schritt werden je nach Rezeptur verschiedene pflanzliche Zutaten in Wasser gekocht. Der Kochvorgang dauert so lange, bis nur noch ein hochkonzentrierter Sud vorhanden ist. Dieser Sud wird anschliessend in ein Basisöl - meistens Sesam- oder Kokosöl - gegeben und weitergekocht. Dazu kommt eine Paste aus pflanzlichen und mineralischen Bestandteilen. Das Hinzufügen von Zutaten, wie auch das Rühren des Öles wird von verschiedenen Mantren begleitet. Die Dauer der Herstellung eines Öles mit mittelmäßig aufwendiger Rezeptur, beträgt für zwei Personen bei 20 Liter Öl zumeist mehr als 12 Stunden.
Nach ayurvedischer Sicht und Erfahrung ist das medizinierte Öl durch das lange Erhitzen und Rühren wesentlich leichter vom menschlichen Körper aufzunehmen und in den eigenen Stoffwechsel einzubeziehen. Das Öl hat zudem die Eigenschaften seiner Zutaten angenommen und wirkt auch auf eine sehr feinstoffliche Weise.