Inhaltsverzeichnis
- Was ist Shilajit?
- Wie entsteht Shilajit?
- Inhaltsstoffe
- Shilajit im Ayurveda
- Mögliche Wirkung
- Einnahme und Dosierung
- Harz oder Kapseln?
- Qualität und Reinheit
- Für wen ist Shilajit nicht geeignet?
- Fazit
- Häufige Fragen zu Shilajit
Kurz zusammengefasst: Shilajit, auch Mumijo genannt, ist ein dunkelbraunes bis schwarzes Naturharz aus Hochgebirgen wie dem Himalaya und dem Altai-Gebirge. Es besteht zu über 50 Prozent aus Fulvinsäure sowie Huminsäure, Mineralstoffen und bioaktiven Verbindungen. Im Ayurveda gilt es seit über 3.000 Jahren als eines der wichtigsten Rasayana-Mittel. Die typische Einnahme: eine erbsengrosse Menge täglich in warmem Wasser aufgelöst. Qualität und Reinheit sind entscheidend.
Was ist Shilajit?
Shilajit ist eine dunkelbraune bis schwarze, harzartige Substanz, die aus Gebirgsspalten austritt. Bekannte Herkunftsgebiete sind der Himalaya, das Altai-Gebirge, der Kaukasus und vereinzelt die Anden.
Der Name Shilajit stammt aus dem Sanskrit und lässt sich sinngemäss mit «Felsensieger» oder «das, was aus dem Fels stammt» übersetzen. Im russischen und osteuropäischen Sprachraum ist die gleiche Substanz unter dem Namen Mumijo bekannt.
Wie entsteht Shilajit?
Die genaue Entstehung ist wissenschaftlich noch nicht abschliessend geklärt. Die verbreitetste Theorie: Über Jahrtausende zersetzen sich abgestorbene Pflanzen und organisches Material in Gebirgsspalten unter hohem Gesteinsdruck. Durch mikrobielle Prozesse und den Druck der Gesteinsschichten entsteht eine mineralreiche, harzartige Masse, die im Sommer bei Hitze aus den Felsspalten sickert.
Die Bildung dauert mehrere tausend Jahre. Shilajit ist damit kein nachwachsender Rohstoff im herkömmlichen Sinne, sondern ein sehr langsam entstehender Naturstoff.
Inhaltsstoffe
Shilajit gehört zu den mineralstoffreichsten Natursubstanzen, die bekannt sind. Über 80 Mineralstoffe und Spurenelemente wurden nachgewiesen, darunter Eisen, Zink, Magnesium, Kupfer, Mangan und Silizium.
Die wichtigsten Inhaltsstoffe:
- Fulvinsäure: Macht über 50 Prozent der Trockenmasse aus. Fulvinsäure ist eine organische Säure mit hoher Fähigkeit, Mineralstoffe zu binden und zu transportieren.
- Huminsäure: Eng verwandt mit Fulvinsäure, ebenfalls aus zersetztem Pflanzenmaterial entstanden.
- Dibenzo-alpha-Pyrone: Bioaktive Verbindungen, die charakteristisch für Shilajit sind.
- Mineralstoffe und Spurenelemente: Über 80 verschiedene, darunter essentielle wie Eisen, Zink und Magnesium.
Insgesamt wurden in Shilajit über 100 verschiedene Substanzen identifiziert.
Shilajit im Ayurveda
Im Ayurveda belegt Shilajit seit über 3.000 Jahren eine Sonderstellung. Es gilt als eines der bedeutendsten Rasayana-Mittel. Rasayana bezeichnet im Ayurveda Substanzen, die man zur Stärkung, Verjüngung und für ein kraftvolles Leben einsetzt.
Shilajit wird im Sanskrit auch als «Shilajatu» erwähnt und in alten Texten wie dem Charaka Samhita beschrieben. Traditionell wird es vor allem zur Unterstützung von Vitalität und Kraft empfohlen, aber auch bei allgemeiner Erschöpfung und zur Unterstützung des Immunsystems eingesetzt.
Die ayurvedische Medizin unterscheidet vier Qualitätsstufen von Shilajit, je nach Herkunftsregion und Zusammensetzung.
Mögliche Wirkung
Die Studienlage zu Shilajit hat in den letzten Jahren zugenommen, ist aber im Vergleich zu anderen Natursubstanzen noch begrenzt. Vorliegende klinische Studien und Tierstudien deuten auf verschiedene Eigenschaften hin, ohne dass abschliessende Belege für den Menschen bestehen.
Diskutierte Eigenschaften:
- Unterstützung des Energiestoffwechsels durch Fulvinsäure als Mineralstofftransporter
- Antioxidative Eigenschaften durch Dibenzo-alpha-Pyrone
- Mögliche Unterstützung der Vitalität (einzelne Humanstudien vorhanden)
- Traditionelle Anwendung bei Erschöpfung und zur allgemeinen Unterstützung des Immunsystems
Shilajit ist als Nahrungsergänzungsmittel eingestuft und kein Arzneimittel. Es ersetzt keine ärztliche Behandlung.
Einnahme und Dosierung
Die übliche Dosierung für Shilajit-Harz liegt bei einer erbsengrossen Menge, etwa 300–500 mg täglich. Diese Menge löst man in einem Glas warmem Wasser, Milch oder Kräutertee auf und trinkt sie morgens vor oder mit dem Frühstück.
Schritt für Schritt:
- Eine erbsengrosse Menge Shilajit-Harz abmessen.
- In ein Glas warmes (nicht kochendes) Wasser oder Milch geben.
- Umrühren, bis das Harz sich vollständig aufgelöst hat.
- Morgens nüchtern oder zum Frühstück trinken.
Für spürbare Effekte empfehlen Anwender und ayurvedische Praktiker eine kontinuierliche Einnahme über mindestens 4–8 Wochen.
Harz oder Kapseln?
Im Mana Shop sind zwei Formen erhältlich:
Harz (Resin): Das Altai Shilajit Resin (50 g) ist die naturbelassenste Form. Die Reinheit ist bei hochwertigem Harz gut kontrollierbar. Ideal für alle, die das Produkt in seiner ursprünglichen Form anwenden möchten.
Kapseln: Die Himalaya Shilajit Kapseln (60 Stk, 400 mg) bieten eine einfachere Dosierung für den Alltag, ohne Auflösen und Abmessen.
Beide Formen haben dieselbe Wirkstoffbasis. Der Unterschied liegt hauptsächlich in der praktischen Handhabung.
Qualität und Reinheit
Shilajit ist nicht gleich Shilajit. Da es ein Naturprodukt aus oft schwer zugänglichen Regionen ist, variiert die Qualität auf dem Markt erheblich. Problematisch sind vor allem Schwermetallkontaminationen wie Blei, Arsen oder Quecksilber in minderwertigem Rohmaterial.
Worauf man achten sollte:
- Laboranalyse: Seriöse Hersteller legen Schwermetall-Testergebnisse vor.
- Herkunft: Altai und Himalaya gelten als besonders mineral- und fulvinsäurereiche Quellen.
- Konsistenz beim Harz: Echtes Shilajit-Harz ist bei Raumtemperatur weich und klebrig, bei Kälte hart.
- Fulvinsäuregehalt: Hochwertiges Shilajit enthält typischerweise 50–80% Fulvinsäure.
Für wen ist Shilajit nicht geeignet?
Shilajit wird generell gut vertragen. Bei folgenden Personengruppen ist eine Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt empfohlen:
- Schwangere und Stillende (mangelnde Studienlage)
- Personen mit Hämochromatose (erhöhter Eisenwert)
- Personen mit bekannten Nierenfunktionsstörungen
- Personen, die Blutverdünner oder andere Medikamente einnehmen (mögliche Wechselwirkungen)
Fazit
Shilajit ist eine der ältesten und mineralstoffreichsten Natursubstanzen des Ayurveda. Die Wissenschaft beginnt, die traditionellen Anwendungen zu untersuchen, viele Aspekte sind jedoch noch nicht abschliessend belegt.
Als mineralstoffreiches Nahrungsergänzungsmittel mit langer Tradition eignet es sich für Menschen, die ihre Mineralstoffversorgung auf natürliche Weise ergänzen und ayurvedische Prinzipien in ihren Alltag integrieren möchten. Entscheidend: Qualität und Reinheit des Produkts.
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Häufige Fragen zu Shilajit
Was ist Shilajit (Mumijo)?
Shilajit, auch Mumijo genannt, ist ein mineralreiches Naturharz aus Hochgebirgen wie dem Himalaya und dem Altai-Gebirge. Es entsteht über Jahrtausende aus zersetzten Pflanzen unter Gesteinsdruck. Im Ayurveda gilt es seit über 3.000 Jahren als bedeutendstes Rasayana-Mittel – also als Stärkungs- und Verjüngungsmittel.
Was ist der Unterschied zwischen Shilajit und Mumijo?
Shilajit und Mumijo sind verschiedene Namen für dieselbe Substanz. Shilajit stammt aus dem Sanskrit («Felsensieger»), Mumijo ist die Bezeichnung im russischen und osteuropäischen Raum. Chemische Zusammensetzung und Herkunft sind identisch.
Wie nimmt man Shilajit Harz ein?
Eine erbsengrosse Menge (ca. 300–500 mg) in warmem Wasser, Milch oder Kräutertee auflösen und morgens trinken. Nicht in kochendem Wasser lösen. Für einen spürbaren Effekt mindestens 4–8 Wochen kontinuierlich einnehmen.
Was sind die Inhaltsstoffe von Shilajit?
Shilajit enthält zu über 50% Fulvinsäure, Huminsäure, Dibenzo-alpha-Pyrone sowie über 80 Mineralstoffe und Spurenelemente, darunter Eisen, Zink, Magnesium, Kupfer und Mangan. Insgesamt wurden über 100 verschiedene Substanzen nachgewiesen.
Was ist Fulvinsäure und warum ist sie wichtig?
Fulvinsäure ist der Hauptwirkstoff in Shilajit und macht über 50% der Trockenmasse aus. Sie ist eine organische Säure mit der Eigenschaft, Mineralstoffe zu binden und durch Zellmembranen zu transportieren. Hochwertiges Shilajit enthält typischerweise 50–85% Fulvinsäure.
Wie erkenne ich hochwertiges Shilajit?
Hochwertiges Shilajit-Harz ist bei Raumtemperatur weich und klebrig, bei Kälte hart. Es sollte durch Drittlabore auf Schwermetalle geprüft sein und einen Fulvinsäuregehalt von mindestens 50% aufweisen. Vorsicht bei sehr günstigen Angeboten ohne Labornachweis.
Ist Shilajit in der Schweiz erlaubt?
Ja. Shilajit ist in der Schweiz als Nahrungsergänzungsmittel frei erhältlich. Es ist kein Arzneimittel und unterliegt keinen besonderen Verkaufsbeschränkungen.
Wo kann man Shilajit in der Schweiz kaufen?
Im Mana Shop ist Shilajit als Harz (50 g, Altai) und als Kapseln (60 Stk, Himalaya) erhältlich. Beide Produkte sind laborgeprüft und werden aus der Schweiz versendet.




